Hinter der Initiative „Frauen lesen für Frauen“ steckt die Idee, gemeinsam an interessante Literatur herangeführt zu werden, Lesestoff zu erleben und darüber zu reden.
Frauen lesen vor und Frauen hören zu
Die vorlesenden Frauen kommen aus dem Kreis der teilnehmenden Frauen. Sie sind keine Buchautorinnen, keine Schriftstellerinnen. Es sind einfach Frauen, die gerne lesen und Spaß daran haben, einen Buchtext vorzutragen. Das kann jede Frau sein. Gespräche, die das Gelesene vertiefen, in die die eigenen Gedanken einfließen und persönliche Erkenntnisse erörtern werden können, bereichern die Lesungen.
Alle Lesungen finden in der Stadtbibliothek Bruchköbel, Hauptstr. 53, statt und sind kostenfrei.
Beginn ist immer 19:30 Uhr / Einlass 19:00 Uhr
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Wohin man auch hört, immer wieder erklingt das Hohelied auf die ostdeutschen Frauen: Sie sind berufsmobiler, risikobereiter und aufstiegsorientierter als die Männer. In der Tat: Ostfrauen sind häufiger berufstätig als Westfrauen, kehren nach der Geburt eines Kindes früher auf Vollzeitstellen zurück und mischen in der Politik kräftig mit. Die Ostfrauen haben dem vereinigten Deutschland ihren Stempel aufgedrückt. Aber warum?
Tanja Brandes und Markus Decker arbeiten heraus, was Ostfrauen in die deutsche Einheit konkret eingebracht haben, und vermitteln überraschende neue Erkenntnisse. Am Donnerstag, 19.03.26, liest Edith Schäfer aus dem Buch „Ostfrauen verändern die Republik“ von Tanja Brandes und Markus Decker im Stadthaus Bruchköbel. Beginn: 19:00 Uhr
Eine etwas andere Liebesgeschichte präsentiert Claudia Krämer am 01.06.25: „Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben“ von Anika Decker.
Anika Deckers Frauenfiguren erstarren nicht in Rollenklischees, sondern sind echte Menschen, die ihr Leben nicht immer im Griff haben. Ein Roman mit Witz, Bissigkeit und der Frage: Darf sich eine Frau um die Fünfzig in einen zwanzig Jahre jüngeren Mann verlieben?
„Pi mal Daumen“ von Alina Bronsky ist eine Geschichte einer schillernden Freundschaft und zeichnet das Porträt einer selbstlosen Frau, die ihr Leben lang unterschätzt wird, bis sie beschließt, sich einen Herzenswunsch zu erfüllen. Vorgestellt wird das Buch am 14.09.26 von Helga Gradwohl.
Es die Geschichte von Moni und Oscar. Sie ist dreifache Oma mit mehreren Nebenjobs und einer Vorliebe für knallige Lippenstiften und hohen Absätzen. Er ist hochbegabt, hat einen Adelstitel, 16 Jahre alt und ist noch niemals U-Bahn gefahren.
Am 16.11.26 präsentiert Gerti Prescha einen Besteller aus vergangenen Tagen: „Im Dutzend billiger“ von Frank B. Gilbreth & Ernestine Gilbreth Carey.
Das Buch ist 1948 erschienen und wurde in über 50 Sprachen übersetzt. Das Buch erzählt auf humorvolle Weise Episoden aus dem Leben des Zeitmanagers Frank Gilbreth und seiner Frau Lillian Möller Gilbreth und ihren 12 Kindern. Der Titel des Buchs basiert auf einem sein beliebtestes Scherzen: Wenn er mit seiner Familie im Auto unterwegs war und an einer roten Ampel anhalten musste, wurde er oft von Passanten angesprochen, wie er all diese Kinder ernähre. Gilbreth gab jeweils vor, sorgfältig über die Frage nachzudenken. Sobald die Ampel auf Grün schaltete, antwortete er, „Ja wissen Sie, im Dutzend kommen sie billiger“, und fuhr davon.