Bruchköbel 

Gemeinsam zum größeren Hortangebot

Herr Doebel (re.) informiert Bürgermeister Maibach (Mitte) und Herrn Kalski (li.) über das geplante Angebot der Haingartenschule

Haingarten-Schule und Stadt Bruchköbel haben das gleiche Ziel

Im August beginnt das neue Schuljahr und die Kindergartenkinder werden zu Abc-Schützen. Hier beginnt für viele Eltern die Suche nach einer nachmittäglichen Betreuung. Während die Kindertagesstätten eine Möglichkeit der Betreuung bis 17 Uhr anbieten, ist der Unterrichtsschluss der Haingarten-Schule wesentlich früher. Also werden Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder gesucht. “Gerade diese Suche führt bei den Eltern oft zu Existenzängsten. Uns erreichen Anfragen für Hortplätze, die wir gemeinsam mit den Betreuungsvereinen in den letzten Jahren vollständig bedienen konnten. Dennoch müssen wir die Angebote weiter ausbauen” resümiert Bürgermeister Günter Maibach die Situation in den letzten Jahren und ergänzt, “dass wir die Hortsituation nur gemeinsam mit der Haingarten-Schule angehen können”.

Aus diesem Grund haben sich Herr Doebel als Leiter der Haingarten-Schule, Herr Bürgermeister Maibach und der Leiter des Fachbereichs Jugend, Kultur und Soziales Herr Kalski zu einem Informationsaustausch getroffen. Dabei legt Herr Doebel eindrucksvoll dar, dass sich das Schulwesen im Wandel befinde. “Der normale Unterricht und die private Betreuung danach ist derzeit im Main-Kinzig-Kreis das klassische Modell. Hier möchten wir jedoch mit einem neuen Konzept und einer gesicherten Betreuung bis in den Nachmittag neue Wege gehen”, so Schulleiter Doebel.

Gerade die Größe der Haingarten-Schule ist von wichtiger Rolle. So war die Grundschule bis vor kurzem noch die größte Grundschule im Main-Kinzig-Kreis, aktuell werden vier Klassen pro Jahrgang vorgehalten. Durch den Einstieg in den Pakt für den Nachmittag beziehungsweise Ganztag wird das Angebot der Schule ausgeweitet. „Innerhalb unserer Schule haben wir uns verschiedene Möglichkeiten angeschaut. Dabei stieß ein Konzept auf großen Anklang“, so Matthias Doebel zur bisherigen Idee, „indem wir eine Betreuung nach den Interessen der Schülerinnen und Schüler ermöglichen werden“. Verschiedene Angebote von Vereinen, Institutionen, eine Mittagsversorgung mit frischen und wechselnden Gerichten sowie eine Hausaufgabenbetreuung sollen für die Kinder einen abwechslungsreichen und pädagogisch geprägten Nachmittag ermöglichen. Die Herausforderung bestünde laut Herrn Doebel in der räumlichen Konzeption der Schule. Eine Mensa zur Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit einem Mittagessen sei unumgänglich. Das angedachte Konzept habe aber die Elternvertretung und die Gesamtkonferenz erreicht und Zuspruch gefunden.

Um die bauliche Anpassung zu ermöglichen, stehen Gespräche mit dem Schulträger Main-Kinzig-Kreis aus. „Wir möchten nach dem fertigen baulichen Konzept im Herbst mit dem Schulträger in Kontakt treten und so zügig eine Realisierung ermöglichen“, fügt Bürgermeister Maibach zu den Anstrengungen der Stadt hinzu, „da unseren Bürgerinnen und Bürgern eine qualitativ bestmögliche Versorgung unserer Schülerinnen und Schüler wichtig ist“.

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