Die Stadtbibliothek und ihr Förderverein laden am Donnerstag, 19. November 2026 zu einer Lesung und anschließendem Gespräch mit Thomas Raufeisen ins Stadthaus Bruchköbel ein. Beginn ist um 19 Uhr. Eintrittskarten zum Preis von 10 Euro bzw. ermäßigt 5 Euro sind ab sofort in der Stadtbibliothek erhältlich.
Wie fühlt es sich an, die Heimat zu verlieren und in einer Diktatur leben zu müssen? Mit dieser Frage beschäftigt sich Thomas Raufeisen im Rahmen dieser Lesung und in seinem Buch „Ich wurde in die DDR entführt. Von meinem Vater. Er war Spion.“ Raufeisen war 16 Jahre alt, als er unfreiwillig mit seiner Familie in die DDR kam. Dort erfuhr er, dass sein Vater für die Staatssicherheit spioniert hatte. Als die Familie versuchte, in den Westen zurückzukehren, wurde Thomas Raufeisen verhaftet und verbrachte drei Jahre im Gefängnis. Nach seiner Entlassung durfte er schließlich in die Bundesrepublik ausreisen. Heute ist Thomas Raufeisen freiberuflicher Referent an der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und besucht als Zeitzeuge Schulen und Bildungseinrichtungen.


