Soziale Dienste Bruchköbel 

Kindertagespflege

Betreuungskosten

Mit dem am 2. Februar 2011 im Kabinett beschlossenen Entwurf zum Steuervereinfachungsgesetz werden erhebliche Verbesserungen für Familien erzielt. Zukünftig können generell alle Eltern zwei Drittel der Betreuungskosten pro Kind (bis maximal 4.000,- EUR jährlich) als Sonderausgaben bei der Steuer absetzen - unabhängig davon, ob beide Elternteile arbeiten. Darin drückt sich auch eine gestiegene Anerkennung der außerfamiliären Betreuung, Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen aus.

 

"Immer mehr Eltern möchten Kinderbetreuungsangebote in Anspruch nehmen - sei es bei der Tagesmutter, im Kindergarten oder im Hort. Mit dem neuen Gesetz können künftig alle Eltern Kinderbetreuungskosten steuerlich absetzen - damit schaffen wir für sie eine echte finanzielle Entlastung. Gleichzeitig werden Betreuungskosten vom Einkommen abgezogen, wenn es um die Berechnung des Anspruchs etwa auf BAföG oder Wohngeld geht. So profitieren Familien doppelt. Und ganz wichtig: Durch das Gesetz hat die Bundesregierung alles getan, damit auf die Eltern keine höheren Kitakosten zukommen", sagt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder.

 

Weitere Neuerungen und Informationen unter www.bmfsfj.de.

 

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 02.02.2011