Meldung eines Umzugs, Anmeldung, Abmeldung, Ummeldung

Allgemeine Meldepflicht

Wer nach § 17 Bundesmeldegesetz (BMG) eine neue Wohnung bezieht, hat sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde an- bzw. umzumelden.

Benötigte Unterlagen

Um sich bei der Stadt Bruchköbel an- bzw. ummelden zu können, bringen Sie bitte die folgenden Unterlagen zur Anmeldung/Ummeldung mit:

-       eine Wohnungsgeberbescheinigung
Die Vorlage eines Mietvertrages ist nicht ausreichend.

Bei Bezug einer Wohnung durch den Eigentümer erfolgt die Bestätigung in Form einer Selbsterklärung.

-       die Pässe und Ausweise aller umziehenden Personen

(Bitte beachten Sie, dass nicht nur die Adresse auf dem Personalausweis, sondern auch Wohnorte in Reisepässen sowie Kinderreisepässen geändert werden müssen.)

-       eine schriftliche Vollmacht für die Ummeldung Dritter (ebenfalls von Ehe- und Lebenspartnern, sowie volljährigen Kindern auszufüllen)

-       eine schriftliche Einverständniserklärung für die Ummeldung minderjähriger Kinder

-       ggfls. ihren Fahrzeugschein (Zulassungsbestätigung Teil 1) –
bitte beachten Sie die Hinweise unter der Leistung „Änderung der Adresse auf dem Fahrzeugschein

-       Blanko-Abmeldung zur Übersendung an die Meldebehörde (es wird eine Kopie eines amtlichen Lichtbilddokumentes zu Legitimationszwecken benötigt)


An- bzw. Ummeldung minderjähriger Kinder

Im Zuge einer An- bzw. Ummeldung müssen minderjährige Kinder von Ihren gesetzlichen Vertretern umgemeldet werden. Steht die gemeinsame elterliche Sorge für ein Kind beiden Elternteilen zu, so bedarf es für die Ummeldung aus einer gemeinsamen Wohnung eines beiderseitiges Einverständnisses. Sollte eine gerichtliche Entscheidung zum alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrecht vorliegen, so ist diese bei der An- bzw. Ummeldung vorzulegen.

Findet der Umzug eines sorgeberechtigten Elternteiles mit einem Kind aus einer bereits bestehenden Wohnung statt, in welcher der andere Elternteil nicht gemeldet war, so bedarf es keiner Einverständniserklärung zur Ummeldung.

Bitte beachten Sie, dass in Einzelfällen von den o.g. Vorgaben abgewichen werden muss – beachten Sie bitte hierzu den folgenden Auszug aus der BMGVwV:

Auszug aus der allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Bundesmeldegesetzes (BMGVwV)

Leben die Personensorgeberechtigten eines minderjährigen Einwohners dauerhaft getrennt und steht ihnen das Sorgerecht gemeinsam zu, ist Hauptwohnung des minderjährigen Einwohners die vorwiegend benutzte Wohnung. Kann nicht festgestellt werden, dass der minderjährige Einwohner eine Wohnung vorwiegend benutzt, weil er sich bei beiden Eltern je zur Hälfte aufhält, ist die Hauptwohnung gemäß § 22 Absatz 3 BMG dort anzumelden, wo der Schwerpunkt der Lebensbeziehungen des minderjährigen Einwohners liegt. Hierzu kann zum Beispiel auf die vom Kind besuchte Schule oder Kindertagesstätte sowie auf die Mitgliedschaft des Kindes in Vereinen oder sonstigen Organisationen abgestellt werden. Kann auch ein Schwerpunkt der Lebensbeziehungen nicht festgestellt werden, soll die Meldebehörde eine einverständliche Festlegung der Hauptwohnung durch die Eltern fördern.

Sind die Eltern eines minderjährigen Einwohners gemeinsam sorgeberechtigt, bedarf es nämlich für eine Änderung des Lebensmittelpunktes des Kindes des Einvernehmens beider Eltern (§§ 16271687 Absatz 1 Satz 1 BGB). Wird ein minderjähriger Einwohner, der bisher mit beiden Eltern in einer Hauptwohnung gelebt hat, von einem Elternteil in eine neue Hauptwohnung umgemeldet, ohne dass der mit sorgeberechtigte Elternteil sich entsprechend ummeldet, soll sich die Meldebehörde daher vorab das Einverständnis des anderen Elternteils mit der Bestimmung der Hauptwohnung durch den ummeldenden Elternteil, eine schriftliche Vereinbarung der Eltern über den Lebensmittelpunkt des Kindes oder eine familiengerichtliche Entscheidung über die Übertragung des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechts vorlegen lassen. Gleiches gilt, wenn die alleinige oder Hauptwohnung des minderjährigen Einwohners von der Wohnung eines Elternteils in die Wohnung des anderen Elternteils umgemeldet wird.

 

Abmeldungen

Bei einem Umzug ins Ausland oder der Aufgabe eines festen Wohnsitzes im Inland ist eine Abmeldung erforderlich. Die Abmeldung erfolgt durch die meldepflichtige Person unter Vorlage eines amtlichen Lichtbilddokuments. Sollte die Abmeldung durch eine dritte Person erfolgen, ist eine entsprechende Vollmacht erforderlich. Alternativ kann der Meldeschein von der meldepflichtigen Person ausgefüllt und postalisch, zusammen mit einer Kopie eines amtlichen Lichtbilddokumentes zu Legitimationszwecken, an uns übersendet werden.

Eine Abmeldung ist frühestens eine Woche vor Auszug möglich.

Des Weiteren haben Vermieter nach § 19 Bundesmeldegesetz (BMG) eine sogenannte Mitwirkungspflicht und somit das Versäumnis einer Abmeldung umgehend bei der Meldebehörde anzuzeigen (die Anzeige erfolgt in Form einer Wohnungsgeberbestätigung)

Gebühren

Anmeldungen, Abmeldungen und Ummeldungen sind kostenfrei, lediglich für Adressänderungen im KFZ-Schein fällt eine Gebühr i.H.v. 10,80 € an.

 

 

 

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(Innerer Ring 1)

Montag und Mittwoch
08:30 Uhr bis 12:00 Uhr
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Donnerstag
08:30 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag
07:00 Uhr bis 12:00 Uhr

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