Exklusive Führungen über die Innenstadt-Baustelle

Mitten in der Bruchköbeler Innenstadt sind die Vorboten eines Jahrhundertereignisses unübersehbar: Alle Gebäude der Verwaltung, die seit den 60er Jahren das Stadtbild geprägt haben, sind verschwunden, das Großprojekt nimmt Gestalt an. Viele Bürgerinnen und Bürger sind in den letzten Wochen stehen geblieben, haben die Arbeiten verfolgt und Fotos gemacht. Vor allem das Parkdeck war kurzzeitig als Aussichtspunkt sehr beliebt. Und doch bleibt es normalerweise beim Blick über den Bauzaun.

Am Ostermarkt-Sonntag, 7. April, bietet das Stadtmarketing Bruchköbel und die Bauabteilung der Stadt die exklusive Möglichkeit, die Baustelle selbst zu betreten und alle wichtigen Informationen zu Bruchköbels wichtigstem Bauprojekt vor Ort zu erhalten. Die Führungen finden um 12, 13, 14 und 15 Uhr statt und sind auf maximal 25 Teilnehmer pro Rundgang begrenzt. Sollte die Zahl der Anmeldungen größer sein, entscheidet das Los. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Teilnahme.


Anmeldung per Mail unter Angabe der infrage kommenden Uhrzeiten unter:
info@stadtmarketing-bruchkoebel.de

Gut informiert und voller Elan durch die Bauzeit

Mit der neuen Kampagne „Stadtviertel Bruchköbel. Mittendrin Erleben“ zeigt das Stadtmarketing bereits jetzt, was da vor den Augen der Bürgerinnen und Bürger entsteht: ein völlig neues Stadtviertel mit Stadthaus und Stadtplatz, auf das sich alle mit Fug und Recht freuen können.

Die Zeit bis zum Abschluss des Projekts soll aber keinesfalls ungenutzt bleiben. Mit vielfältigen Aktionen unterstützt das Stadtmarketing den Ablauf der Bauarbeiten, indem es Bürgerinnen und Bürger, den Handel, Gäste, Anwohner und alle, die etwas zum Bauprojekt erfahren wollen, Rede und Antwort steht.

In Workshops mit Wochenmarktbeschickern, Händlern sowie vielen Bürgerinnen und Bürgern werden Ideen entwickelt und gemeinsam durchgeführt. Regelmäßige Bau-Newsletter liegen in den Geschäften und werden an die dazu angemeldeten Nutzer versendet. Wer den Bau-Newsletter beziehen möchte, füllt eine Anmeldekarte aus, die ab dem Ostermarkt am 7. April im Handel und im Bürgerbüro, Innerer Ring 1, in Bruchköbel bereit liegen. Ab Anfang April finden sich auch Informationen zur Anmeldung unter www.stadtmarketing-bruchkoebel.de

Die neue Website www.mittendrin-erleben.de beschreibt das neue Bauprojekt und nimmt auch alle „Bruchköbel-baut -Themen mit auf. Die Seite ist ab April über beide Adressen www.bruchkoebel-baut.de und www.mittendrin-erleben.de aufrufbar.

Auf www.marktplatz.bruchkoebel.de finden sich regelmäßig Angebote und Baustellenaktionen sowie Gewinnspiele der Unternehmer, Vereine, Händler und Gastronomen.

Kameras und eine Drohne dokumentieren laufend den Baufortschritt.

Parkplätze werden kenntlich gemacht und Umleitungen mitgeteilt. Zudem arbeitet das Stadtmarketing gemeinsam mit der Stadtverwaltung mit Hochdruck daran, weitere Parkflächen bereitstellen zu können und alternative Mobilität in der Innenstadt anzubieten. So werden neben Leihfahrrädern auch ein Bürgershuttle und ein Lastenbike-Konzept geprüft.

Auf allen Kanälen verbreitet das Stadtmarketing ab jetzt alle Infos rund um den Baufortschritt und die aktuellen News.

Zudem kümmert sich das Team zusammen mit allen Akteuren um die Kunden und Gäste während der Bauzeit. Statt abschreckend auf Besucher zu wirken, soll die Baustelle im Gegenteil ein Anziehungspunkt für die Innenstadt werden.

Fahrräder am Festplatz, Velotaxen zum Markttag, eine Gutschein- und Bonuskarte, Events und eine interessante Bauzaungestaltung gehören dazu.

Unter dem Motto „Bruchköbel im Wandel“ wird daher aktuell in Kooperation mit dem Geschichtsverein Bruchköbel auf den Bauzäunen und im Netz dokumentiert, was am Platz der jetzigen Baustelle früher stand. Weitere Aktionen sind in Planung.

Auch der Umbau des Alten Rathauses und seine vielseitige Nutzung ab 2020 werden das Stadtzentrum aufwerten und die Baustelle für weitere Besucher gut in Szene setzen. Eine Ergänzung des historischen Freien Platzes und die vielen attraktiven Feste und Märkte führen zudem Gäste trotz und gerade wegen der Baustelle in die Stadt.

Den Anfang macht der Ostermarkt am 7. April, bei dem Baustellenführungen dazu einladen, sich die Baustelle und die Planungen mal näher anzusehen.

Weitere Maßnahmen sind in Planung. Die Bau-News zu aktuellen Themen erhält jeder über den Newsletter, den Marktplatz, die neue Website (ab April – bis dahin bruchkoebel.de), Facebook, Anzeigen, Baubanner und die Medien. Zudem wird die Stadtapp bis Sommer die Bau-News und weitere Informationen nach Wahl ausgeben.

Kontakt, Anregungen, Ideen und Fragen können jederzeit unter info@stadtmarketing-bruchkoebel.de und über den Mängelmelder der Stadtapp sowie auf Facebook „Bruchköbel. Da will ich leben!“ und Instagram aufgenommen, abgegeben oder gestellt werden.

Die Parkplätze in der Innenstadt auf einen Blick

Voraussichtlich im Herbst beginnen in Bruchköbel die Bauarbeiten rund um das Rathausareal. Das Parkdeck am Rewe-Parkplatz bleibt vor dem Baustart so lange wie möglich geöffnet.

Damit während der Bauphase alternative Parkplätze zur Verfügung stehen, wird zusätzlich der ehemalige Festplatz am Kirleweg geöffnet. Damit entstehen fußläufig zur Innenstadt 110 zusätzliche Stellplätze. Die Stadtverwaltung prüft derzeit weitere Möglichkeiten zum Parken während der Bauzeit.

Daneben gibt es bereits jetzt zahlreiche größere und kleinere Parkflächen im Zentrum der Kernstadt. Das Stadtmarketing hat diese auf einem Übersichtsplan vereint, sodass Parkplatzsuchende direkt erkennen können, welche Stellflächen es in ihrer Nähe gibt.

Damit während der Bauzeit so viele Parkflächen wie möglich im Zentrum vor allem Gästen und Kunden zur Verfügung stehen, bittet die Verwaltung darum, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Parkflächen am Festplatz aufmerksam zu machen.

Parkplatzplan herunterladen (JPG)

Bruchköbel bekommt eine neue Innenstadt

Was ist geplant?

Das Zentrum der Stadt Bruchköbel wird sich in den kommenden Jahren stark verändern. Erste Entwicklungen sind mit dem Abriss des Rathauses und des Seniorentreffs deutlich im Stadtbild sichtbar. Mit großem Wohlwollen, haben Bürgerinnen und Bürger nach Start der Abrissarbeiten auf die kommende Stadtentwicklung reagiert.

Das Ziel ist anspruchsvoll: Es wird ein urbanes, belebtes Zentrum mit viel Grün und einer großen Aufenthaltsqualität entstehen. Und: die Stadt hat zentrale Bereiche und Funktionen hierbei in Eigenregie entwickelt, geplant und Mittel zur Umsetzung im Haushalt verabschiedet. Nur zwei Grundstücke zur Umsetzung des Gesamtkonzepts wird die Stadt veräußern und vorgeben, was dort umgesetzt werden soll.

Das städtebauliche Gesamtvorhaben lässt sich daher in drei Baubereiche gliedern:

• Stadthaus und Platz mit Außenanlagen mit Krebsbach (Stadt Bruchköbel)

• Vollversorgermarkt mit Außenanlagen (Investor)

• Wohn- und Geschäftshaus (Investor)

Alle drei Bauvorhaben erhalten nach dem Wunsch der städtischen Planer eine Tiefgarage. Die geplanten Grünflächen und der attraktive Platz darüber, verdanken ihre Existenz dem Parken unter der Erde. Die Tiefgarage unter dem ersten und zweiten Abschnitt – Stadthaus, Stadtplatz und Vollversorgermarkt – wird aus einem Guss gefertigt. Die Zufahrt erfolgt über die Hauptstraße um künftig den Inneren Ring zu entlasten.

Wie und mit wem wird das Vorhaben umgesetzt?

Das Stadthaus, der Platz, die Außenanlagen und die Tiefgarage sind von der Stadt bereits fertig geplant und umsetzungsreif. Hierbei handelt es sich daher um einen Bauauftrag. Die Bereiche zwei und drei erwerben Investoren und haben die Aufgabe, die vorgegebenen Funktionen Vollversorgermarkt mit Tiefgarage, Außenanlagen und das Wohn- und Geschäftshaus umzusetzen.

Um der Pflicht, der europaweiten Ausschreibung gerecht zu werden, leitete die Stadt im Juni 2018 ein Dialogverfahren mit dem Wettbewerb – den sogenannten „Wettbewerblichen Dialog“ - ein.

Was sind die Vorteile dieses Verfahrens?

Der wettbewerbliche Dialog ist ein Verfahren, dass bei der Vergabe besonders komplexer Aufträge angewandt werden kann. Beispielsweise, wenn der Auftraggeber (hier der Stadt Bruchköbel) daran interessiert ist, die beste technische Umsetzung für möglichst alle Bereiche eines Gesamtvorhabens mit mehreren Beteiligten zu ermitteln. Die Stadt kann bei diesem Verfahren Lösungen für das Gesamtvorhaben, mit dem Mix aus bereits geplanten Bauwerken wie dem Stadthaus, dem Platz, den Außenanlagen und der Tiefgarage, mit der Entwicklung und Finanzierung der übrigen Teile mit den Bietern erörtern. Hierbei hilft die im Dialogverfahren gegebene, maximal mögliche Offenheit.

Wer ist an den Gesprächen beteiligt?

Die Gespräche führt Bürgermeister Günter Maibach mit Vertretern der Bauverwaltung, der immobilienrechtlichen Beratung, dem Stadtmarketing und der Rechtsberatung. Am 28. August 2018 wurde zudem der Beirat zum Wettbewerblichen Dialog erstmals einberufen. Diesem gehören Vertreter aller politischen Fraktionen an. Der Beirat begleitet in der nunmehr fünften Sitzung, unter der Auflage der Verschwiegenheit, den Fortgang der Bietergespräche. Er berät zum jeweiligen Verfahrensstand die Leitungsgruppe der Verwaltung für das weitere Vorgehen.

Was wurde ausgeschrieben und wo stehen wir?

Danach wurde im Oktober 2018 die Dialogphase mit den Bietern eröffnet. In dieser Phase werden Lösungsvorschläge anhand von Plänen, Kalkulationen präsentiert und verhandelt. Während des Dialogs herrscht absolutes Stillschweigen, da die Konzepte der Bieter vertraulich zu behandeln sind. Sobald die Dialogphase abgeschlossen und vertragliche Lösungswege für die Umsetzung des Gesamtkonzeptes vorliegen, wird die konkrete Angebotsphase eingeleitet. Dies wird voraussichtlich Ende April 2019 der Fall sein.

Wir geht es dann weiter?

Nach Beendigung der konkreten Angebotsphase werden alle Angebote nochmals geprüft. Das vertragliche Ergebnis wird durch den Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung der Stadt verabschiedet. Das soll möglichst noch vor der Sommerpause dieses Jahres erfolgen.

Im Herbst können dann die Bauarbeiten beginnen. Wenn alles nach Plan läuft, sind die Arbeiten der beiden ersten Baubereiche nach ca. zwei Jahren abgeschlossen.

Baumfällarbeiten auf dem Rewe-Parkplatz beendet

Die Baumfällarbeiten auf dem Parkplatz des Rewe-Marktes am Inneren Ring sind abgeschlossen. Die Parkplätze stehen den PKW-Fahrern wieder zur Verfügung. Der Ausweichparkplatz am ehemaligen Festplatz wird geschlossen. 

Ausweichparkplatz auf dem Festplatz geöffnet

Der Parkplatz des Rewe Marktes am Inneren Ring wird wegen Baumfällarbeiten von Montag, 25. bis Mittwoch, 27. Februar, gesperrt und steht PKW-Fahrern in dieser Zeit nicht zur Verfügung.

Die Zufahrt zum Parkdeck ist während der Arbeiten durchgehend möglich. Der ausfahrende Verkehr wird aus Sicherheitsgründen zeitweise umgeleitet, eine entsprechende Beschilderung wird aufgestellt.

Zusätzlich wird ab Montag 25. Februar, der Ausweichparkplatz auf dem Festplatz am Kirleweg für eine Woche geöffnet. Hier stehen Anwohnern, Besuchern und Bediensteten dann 110 Stellplätze zur Verfügung.

Übersicht zum herunterladen

Baumfällarbeiten auf dem Rewe Parkplatz - Parkdeck bleibt geöffnet

Zur Vorbereitung des Baufeldes finden von Montag, 25. bis Mittwoch, 27. Februar, Baumfällarbeiten auf dem Parkplatz des Rewe Marktes am Inneren Ring statt. Die dafür notwendige Sperrung des Parkplatzes erfolgt ab Sonntagnachmittag, 24. Februar.

Die Zufahrt zum Parkdeck ist während der Arbeiten durchgehend möglich. Alle Stellplätze im Parkdeck stehen PKW-Fahrern weiterhin zur Verfügung.

Parallel zu den Baumfällarbeiten wird die Rückseite des Rathauses abgerissen. Aus Sicherheitsgründen muss deshalb der ausfahrende Verkehr vom Parkdeck umgeleitet werden. Das Ordnungsamt der Stadt Bruchköbel wird eine entsprechende Beschilderung aufstellen.

Abriss Haus Hauptstraße 30/30A mit Straßensperrung

Im Zuge des Innenstadtumbaus wird das Haus Hauptstraße 30/30A (Beckmann-Haus) abgerissen. Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 12. Februar und werden voraussichtlich bis Mittwoch, 13. Februar, dauern. Im ersten Schritt werden Teile der Dachpfannen abgenommen und ein Spritzschutz errichtet, danach beginnt der Abriss. Während der Arbeiten wird die Hauptstraße halbseitig im Bereich der Baustelle gesperrt, der PKW-Verkehr kann aber in beide Richtungen fließen. Der Geh- und Fahrradweg vor dem Haus wird bis zum Ende der Abriss-Arbeiten nicht benutzbar sein.  Zum Schutz des Fußweges werden sechs Meter lange Stahlplatten verlegt. 

Seniorentreff Mitte niedergelegt

Am Donnerstag, 31. Januar, ist das Gebäude des ehemaligen Seniorentreffs Mitte abgerissen worden. Bilder des Abrisses gibt es hier.

Beckmann-Haus wird abgerissen

In den kommenden Wochen wird das Haus Hauptstraße 30/30A (Beckmann-Haus) abgerissen. Aktuell wird das Gebäude bereits entkernt. Sobald der Abriss beginnt, muss die Hauptstraße für rund zwei Tage einseitig für den Verkehr gesperrt werden. Der genaue Termin steht noch nicht fest, wird aber im Vorfeld rechtzeitig bekannt gegeben.

Busanbindung an das Interimsrathaus auf dem Fliegerhorst

Für die meisten Anliegen während der Bauphase steht das Bürgerbüro zur Verfügung. Das Interimsrathaus auf dem Gelände des Fliegerhorstes Langendiebach selbst ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Linie MKK-30 fährt den Fliegerhorst an. Umsteigepunkt aus den Stadtteilen ist die Haltestelle "Innerer Ring". 

Linienpläne:

MKK-30

MKK-33

MKK-562/563

 

Mehr Informationen auch auf der Homepage der Kreisverkehrsgesellschaft (KVG) Main-Kinzig

 

 

Führungen über die Baustelle