Bruchköbel 

Frauen lesen für Frauen

Claudia Krämer

Eine Lesung über Schuld und Verdrängung

Bei ihrer letzten Lesung präsentierte die Leseinitiative Frauen lesen für Frauen das Buch „Deutsches Haus“ von Annette Hess. Der Roman spielt in den 60er Jahren in Frankfurt, zu Beginn der Auschwitz-Prozesse. Es sind die ersten Prozesse, bei denen in der Öffentlichkeit weniger bekannte Täter angeklagt werden, die im größten Vernichtungslager der Nazis an den Massenmorden an den Juden beteiligt waren. Eva Bruhns ist die Hauptfigur des Romans und eher unfreiwillig Dolmetscherin in diesem Gerichtsverfahren. Sie übersetzt die Aussagen der polnisch sprechenden KZ-Überlebenden. „Deutsches Haus“ ist ein sehr komplexer Roman. In ihm steckt eine Liebesgeschichte, die Geschichte einer Familie, Milieuschilderung, eine Geschichte über Schuld und Verdrängung sowie die Geschichte einer Wandlung. Die spannende Entwicklung von Eva zu einer selbstbewussten Frau. 

Die Vorleserin des Abends, Claudia Krämer, wusste geschickt die Zuhörerinnen mit den ausgewählten Kapiteln zu fesseln. Baute Stück für Stück die Spannung auf und am Ende der Lesung wollte niemand gleich gehen. Zu berührend ist die Geschichte und die Zuhörerinnen waren sich am Ende der Lesung einig, dass diese schrecklichen Ereignisse niemals in Vergessenheit geraten dürfen, damit sie sich nicht wiederholen.

Die nächste Lesung von Frauen lesen für Frauen findet am 02.12.2019 statt. An diesem Abend stellt Helga Gradwohl das Buch „Unsere Seelen bei Nacht“ von Kent Haruf vor.

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