Bruchköbel 

Bruchköbel richtet Bürgertelefon ein.

26.3.20 Eine Person im Main-Kinzig-Kreis ist an den Folgen des Coronavirus gestorben

Main-Kinzig-Kreis. – Nachdem am gestrigen Mittwoch 19 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet wurden, sind es am Donnerstag sechs weitere Infektionen. Damit liegt die Gesamtzahl der registrierten Erkrankungen im Main-Kinzig-Kreis insgesamt bei 106. Davon befinden sich 98 Personen derzeit noch in häuslicher Isolierung, acht Personen werden inzwischen stationär behandelt, davon zwei auf der Intensivstation.
Eine Person (Jahrgang 1927), die am gestrigen Mittwoch als positiv gemeldet wurde, ist kurz darauf im familären Umfeld an den Folgen der Lungenkrankheit gestorben.
Laut Auskunft des Gesundheitsamtes könnten in den kommenden Tagen einige Personen als gesund wieder in das Alltagsleben zurückkehren. Voraussetzung ist eine fachliche Bestätigung durch die Behörde, dass keine Gefahr der Übertragung mehr besteht. Das kann durch einen abschließenden negativen Test oder nach einer entsprechend langen Zeit ohne Symptome erfolgen.

26.03.20 Auslegungshinweise zur Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona Virus

Die Vierte Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus wurde am 17. März 2020 beschlossen und ist mit sofortiger Wirkung in Kraft getreten. Sie wurde zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und zur Anpassung von Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus am 22.03.2020 geändert:

Auslegungshinweise herunterladen

25.03.20 Angekündigte Beschaffung von Atemschutzmasken: Kreis mahnt Zusagen von Gesundheitsminister Spahn an

"Zunehmende Hilferufe aus Praxen, Krankenhäusern und dem Pflegebereich“ – 19 neue Fälle am Mittwoch – Terminvergabe bei Zulassungsstelle über Webformular


Main-Kinzig-Kreis. – Nach 19 neuen laborbestätigten Coronavirus-Fällen am Mittwoch ist die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle auf 100 gestiegen, wie das Gesundheitsamt mitteilt. Die betroffenen Personen kommen sowohl aus dem West- wie auch aus dem Ostkreis. Es ist der bisher höchste Anstieg an einem einzigen Tag im Main-Kinzig-Kreis. „Die Verbreitung des Coronavirus ist noch lange nicht gestoppt, wenngleich wir große Hoffnungen haben, dass sich die Verbreitungsdynamik durch die Kontaktbeschränkungen in einigen Tagen abschwächt. In jedem Fall braucht das medizinische Personal im Kreisgebiet ausreichend Schutzausrüstung, um den hohen Anforderungen in dieser Zeit weiter verlässlich gerecht zu werden“, erklärt Landrat Thorsten Stolz.
Thorsten Stolz mahnt in dem Zusammenhang die Umsetzung der Zusage von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn an, wonach zehn Millionen dringend benötigter Atemschutzmasken auf dem Weg seien. Der Bundesgesundheitsminister habe vor über einer Woche die Zusage gegeben, dass kurzfristig diese große Zahl an Schutzmasken für Arztpraxen, Kassenärztliche Vereinigungen und Krankenhäuser zur Verfügung gestellt würden. „Wir merken davon nichts und bei uns kommt nichts an. Was bei uns aber ankommt sind die zunehmenden Hilferufe aus Praxen, den Krankenhäusern und dem Pflegebereich, dass Atemschutzmasken und Schutzausrüstungen zur Neige gehen“, berichtet der Landrat. Das Thema Atemschutzmasken und Schutzausrüstung nehme in jeder Besprechung des Verwaltungsstabes des Main-Kinzig-Kreises breiten Raum ein. Hier müsse „dringend eine Lösung herbeigeführt werden“.
Losgelöst von den Aufforderungen in Richtung der Bundesregierung, endlich die gemachten Zusagen auch umzusetzen, setzt der Main-Kinzig-Kreis nach den Worten von Landrat Thorsten Stolz derzeit „alle Hebel in Bewegung, um selbst zusätzliche Atemschutzmasken, Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel zu beschaffen“: „Wir brauchen das zusätzliche Material für den Main-Kinzig-Kreis, und wir lassen nichts unversucht, es für unseren medizinischen Bereich bereitstellen zu können“, so Thorsten Stolz.
Zusätzlich hat der Landrat noch einmal einen Hilferuf in Richtung Bund und Land gestartet und in einem persönlichen Schreiben an den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Ministerpräsident Volker Bouffier, Innenminister Peter Beuth und Sozialminister Kai Klose die Situation zwischen Maintal und Sinntal geschildert und „dringende Unterstützung“ für Arztpraxen, Krankenhäuser und den Bereich der Pflege eingefordert.
Terminanfragen bei der Zulassungsstelle über Webformular: Die Terminvergabe für Anliegen an den Zulassungsstellen in Linsengericht und Hanau erfolgt ab sofort schneller und zielgerichteter. Auf der Internetseite des Main-Kinzig-Kreises, www.mkk.de, steht dazu ein Kontaktformular zur Verfügung, unter anderem im CoroNetz unter „Alltag in Zeiten von Corona“. Der Kreis bittet, für Terminanfragen ausschließlich auf dieses Formular zurückzugreifen, da sich das bisherige Verfahren per Mail nicht bewährt hat. Hintergrund ist, dass viele Mail-Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern unvollständige oder nicht nachvollziehbare Angaben enthalten haben, was die Terminvergabe erheblich erschwert hat. Anfragen auf diesem Wege werden ab sofort nicht mehr bearbeitet. Auch Wunschtermine können aufgrund des eingeschränkten Zulassungsservices derzeit nicht berücksichtigt werden. Alternativ können zum Beispiel Adressänderungen oder Abmeldungen auch über das Online-Portal der Zulassungsstellen des Main-Kinzig-Kreises online durchgeführt werden, entsprechende Informationen zur Vorgehensweise im Online-Verfahren sind ebenfalls auf der Homepage des Kreises zu finden. In diesem Zusammenhang weist der Kreis erneut auf das Dienstleistungsangebot der verschiedenen Zulassungsdienste und auch der Kfz-Händler hin. Diese übernehmen gegen ein Entgelt die Abwicklung eines Zulassungsvorgangs.

25.03.20 Bruchköbel - Gemeinsam durch die Corona Krise

Informationen-Plattform und Aufruf gegen „Hamsterkäufe“ gestartet

Unter dem Motto „Bruchköbel steht zusammen“ bündelt die Stadt Bruchköbel unter www.bruchkoebel-steht-zusammen.de aktuelle Informationen zum Corona-Virus, aber vor allem auch Kontakte zu Hilfsorganisationen, Lieferdiensten, Händlern und Ärzten. Die Seite wird ständig aktualisiert, weitere Angebote können über die Kontaktfunktion auf der Seite entgegengenommen werden.

„Mit dieser Aktion möchten wir unsere Bürgerinnen und Bürgern in der schweren Zeit so gut wie möglich unterstützen indem wir aktuelle Fragen, Hilfestellungen und Angebote gut strukturiert online zu Verfügung stellen,“ so Bürgermeister Günter Maibach und die designierte Bürgermeisterin Sylvia Braun. Ausdrücklich rufen sie die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Angebote in der Stadt zu nutzen. Denn gerade der Einzelhandel und die Gastronomie benötigten in dieser Zeit die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger.

Insbesondere weist die Stadtverwaltung auf den Einkaufsservice der Bürgerhilfe Bruchköbel, der Kirchen und Jugendorganisationen hin, die es älteren Menschen und anderen gefährdeten Personen ermöglichen wollen, Einkäufe erledigen und nach Hause bringen zu lassen, um sich so vor Risiken zu schützen. „Eine schöne Aktion auch generationsübergreifender Solidarität,“ freuen sich Braun und Maibach. „Nutzen Sie diese Gelegenheit und bleiben Sie zuhause,“ raten der Bürgermeister und seine Nachfolgerin, die sich beide im täglich tagenden Krisenstab der Stadt austauschen. Beide unterstützen auch die Position des Main-Kinzig-Kreises, der gestern mit einer Handlungsempfehlung an die Märkte vor Ort, aber vor allem auch an die Kundschaft appelliert hat: „Hamsterkäufe sind keine Lösung und auch nicht notwendig, genauso wenig wie dichtgedrängte Schlangen vor Einkaufsmärkten oder an den Kassen“, so die gemeinsame Position. Viele Geschäfte im Einzelhandel haben in den vergangenen Tagen bereits mit Abstand- und Zutrittsregelungen reagiert. Unterstützend hat die Stadt Bruchköbel bereits am Dienstag eigene Hinweisschilder an den Märkten verteilen lassen und erhofft sich damit eine Besserung im Einkaufsverhalten. „Abstand halten, nur haushaltsübliche Mengen einkaufen, möglichst bargeldlos bezahlen. Damit schützen wir die Mitarbeiter in den Märkten genauso und unsere Mitmenschen“, erklärt Bürgermeister Maibach die Initiative. Für weitere Informationen zu Öffnungszeiten, Angeboten und Services bietet die Stadt Bruchköbel eine Corona-Hotline unter 06181/975-900 an.

25.03.20 Wegweiser für Eilanträge bei häuslicher Gewalt

Wegweiser als PDF Flyer zum Download >>

In der aktuellen Krisensituation mit starken Einschränkungen im öffentlichen Leben steigt die Gefahr häusliche und sexuelle Gefahr zu erfahren. Das eigene Zuhause ist dann oft kein sicherer Ort. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene , die von Gewalt im direkten Umfeld betroffen sind, kann die aktuelle Situation bedeuten, Täter*innen ständig ausgeliefert zu sein.

Sachstand heute ist, dass zurzeit alle Plätze in den Frauenhäuser belegt sind.

Das Gewaltschutzgesetz bietet zeitnahe Möglichkeiten zum Schutz vor körperlicher Gewalt z.B. ein Kontakt- und Näherungsverbot oder eine Wohnungsüberlassung. Die Polizei kann den oder die Täter*in kurzfristig aus der Wohnung verweisen, Kontaktverbot erteilen oder in polizeilichen Gewahrsam nehmen. Betroffene Personen können unverzüglich einen richterlichen Beschluss nach dem Gewaltschutzgesetz beantragen, damit ihnen die gemeinsame Wohnung zugewiesen wird und/oder eine Kontaktsperre verhängen lassen.

25.03.20 Durchführbarkeit von Umzügen

Ausgehend von der Dritten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 14. März 2020 sowie der Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 17. März 2020, jeweils zuletzt geändert durch Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und zur Anpassung von Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 22. März 2020 dürfte der Umzug nach Hessischem Recht unter folgenden Voraussetzungen erlaubt sein:

 

  1. Der Umzug findet ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes statt (vgl. § 1 Abs. 1 der Dritten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 14. März 2020 in der derzeit gültigen Fassung)

    und/oder
  2. Der Umzug findet unter Zuhilfenahme eines Umzugsdienstleister unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene, insbesondere zu Kontakten und Einhaltung des Sicherheitsabstandes statt (vgl. § 1 Abs. 10 der Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 17. März 2020 in der derzeit gültigen Fassung)

25.03.20 Abstandsregeln auch im Supermarkt beachten und nur den eigenen Bedarf decken

PM MKK: Kreisspitze und Bürgermeister appellieren eindringlich: Abstandsregeln auch im Supermarkt beachten und nur den eigenen Bedarf decken Fünf neue Corona-Infektionen am Dienstag gemeldet

Main-Kinzig-Kreis. – Auch der Main-Kinzig-Kreis und seine Städte und Gemeinden schließen sich den dringenden Empfehlungen in Bezug auf das Einkaufsverhalten an. „Auch in den Geschäften gelten die strengen Auflagen zum Kontaktverbot sowie die Begrenzungen der übermäßigen Vorratshaltung“, erklären Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann im Anschluss an eine Telefonkonferenz mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern.


„Hamsterkäufe sind keine Lösung, genauso wenig wie dichtgedrängte Schlangen vor Einkaufsmärkten oder an den Kassen“, so die gemeinsame Position. Viele Geschäfte im Einzelhandel haben in den vergangenen Tagen auch bereits reagiert. Sie haben Wartebereiche an den Kassen mit Abstandshinweisen gekennzeichnet, lassen nur noch eine geringe Anzahl an Kundinnen und Kunden zur gleichen Zeit in ihren Markt und schützen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beispielsweise hinter Plexiglasscheiben oder durch andere wirksamen Schutzmaßnahmen, wie Handschuhe.

mehr siehe PM MKK >>

25.03.20 Durchführung von Blutspenden

Ausnahme vom Kontaktverbot:

 siehe Anweisung vom Hessischen Ministerium des Inneren und für Sport >>

25.03.20 Empfehlung für das Einkaufsverhalten

MKK: Aufgrund der aktuellen Verordnungslage nach dem Infektionsschutzgesetz zur Bekämpfung des Corona-Virus wurde das Kontaktverbot verschärft und zudem weitere Betriebe geschlossen.

Aufgrund der aktuellen Verordnungslage nach dem Infektionsschutzgesetz zur Bekämpfung des Corona-Virus wurde das Kontaktverbot verschärft und zudem weitere Betriebe geschlossen.
Vor diesem Hintergrund geben wir an die Einkaufsmärkte des Main-Kinzig-Kreises folgende Empfehlung zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und für das Einkaufsverhalten:

1. Die Empfehlung richtet sich an folgende Betriebe, Dienstleister und Einrichtungen:

  •  Lebensmitteleinzelhandel
  •  Futtermittelhandel
  •  Wochenmärkte
  •  Direktverkauf vom Lebensmittelerzeuger
  •  Reformhäuser
  •  Feinkostgeschäfte
  •  Geschäfte des Lebensmittelhandwerks
  •  Getränkemärkte
  •  Banken und Sparkassen
  •  Abhol- und Lieferdienste
  •  Apotheken
  •  Drogerien
  •  Sanitätshäuser
  •  Poststellen
  •  Waschsalons
  •  Tankstellen und Tankstellenshops
  •  Reinigungen,
  •  Kioske - Tabak- und E-Zigarettenläden
  •  Zeitungsverkauf
  •  Blumenläden
  •  Bau- Gartenbauläden
  •  Tierbedarfsmärkte

 

weitere Infos siehe PDF >>

24.03.20 Main-Kinzig-Kreis organisiert Plattform für lokalen Online-Handel zwischen Maintal und Sinntal

Landrat Thorsten Stolz und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann: „Das Konzept ist einfach, flexibel und bürgernah.“

Main-Kinzig-Kreis. – Zur Unterstützung des lokalen Einzelhandels zwischen Maintal und Sinntal hat der Main-Kinzig-Kreis eine Plattform auf den Weg gebracht, um alle Anbieter zu erfassen, die für ihre Kundinnen und Kunden einen Lieferservice organisieren. Denn die angeordneten Schließungen der Geschäfte zum Schutz vor der Corona-Pandemie treffen den Einzelhandel besonders hart. Die vorsorglichen Maßnahmen werden vor Ort mit allen Konsequenzen umgesetzt, doch die großen Plattformen im Internet sind davon nicht berührt. Vereinzelte Geschäfte im Main-Kinzig-Kreis bieten nun aber ebenfalls die Möglichkeit der digitalen oder telefonischen Bestellung inklusive Lieferservice.

„Auch wir wollen in der jetzigen Situation den Handel nicht allein solchen Riesen wie Amazon überlassen und appellieren an die Bürgerschaft, gerade in der jetzigen Situation die Strukturen vor Ort zu unterstützen“, erläutert Landrat Thorsten Stolz die Motivation für die Schaffung des digitalen Marktplatzes für den Main-Kinzig-Kreis.

Im Landratsamt wurde in Kooperation von Pressereferat und Wirtschaftsförderung die Idee geboren, diese Option des „lokalen Online-Handels“ aufzubauen. Die Antwort ist der „Marktplatz“ auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises, wo diese Dienstleistungen gesammelt und kompakt abgebildet werden. Kurzfristig wurde über das Netzwerk der Wirtschaftsförderung die Leistungsfähigkeit möglicher lokaler Anbieter abgefragt. „Die Resonanz war durchweg positiv, so dass wir am Montag mit der neuen Plattform an den Start gehen“, kündigt Wirtschaftsdezernent Winfried Ottmann an. Ab sofort haben Einzelhändler aus dem Main-Kinzig-Kreis die Möglichkeit, sich hier registrieren zu lassen und ihre Waren zu platzieren.

Die konkrete Idee: Im MKK gibt es zahlreiche kleine und mittelgroße Geschäfte, die zum Teil Inhaber geführt sind. Sie verfügen über Telefon, Mail und teilweise über eine Homepage. Das jeweilige Warenangebot ist den örtlichen Kundenkreis weitgehend bekannt. Wer sich an dem lokalen Bestell- und Lieferdienst beteiligen möchte, der meldet sich über ein entsprechendes Formular an. Dazu muss die Erreichbarkeit (wann und wie) definiert werden. Das Kundengeschäft wird dann per Telefon oder Mail (auch Whats App) abgewickelt. Der Main-Kinzig-Kreis übernimmt die Werbung und unterstützt

bei Bedarf die Koordination. „Das Prinzip ist einfach, flexibel und bürgernah“, betonen Landrat Thorsten Stolz und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann.

Ein wichtiger Partner in diesem Konzept ist Main-Kinzig-Post, ein leistungsfähiger regionaler Kurierdienst für Briefversand, Paketversand und Logistik. Das Unternehmen bietet den Hol- und Lieferservice für die Geschäfte und Unternehmen, die nicht über eigene Ressourcen verfügen. Diese Dienstleistung ist auch unter den aktuellen Einschränkungen einwandfrei möglich und kann ohne die Gefahr einer Virusübertragung funktionieren. Aber auch andere vergleichbare Dienstleister können sich hier beteiligen.

Die Umsetzung liegt in der Verantwortung des Pressereferates, dass mit „CoroNetz“ innerhalb kurzer Zeit eine Informationsplattform rund um die neuartige Lungenerkrankung aufgebaut hat. Hier wird auch die neue Versorgungsdatenbank als „Marktplatz“ zu finden sein. Dazu wurde am Wochenende eine entsprechende Eingabemaske programmiert, die von den Geschäften und Unternehmen selbst auszufüllen ist. Die Angaben werden direkt im Netz veröffentlich.

Abgefragt werden neben den Kontaktdaten vor allem die jeweilige Erreichbarkeit und einige Besonderheiten des jeweiligen Anbieters. „Das Konzept ist einfach aber wirkungsvoll angelegt und kann bei Bedarf auch modifiziert werden“, erläutern Thorsten Stolz und Winfried Ottmann. Die beteiligten Partner, die einen Lieferservice anbieten, werden auf der Homepage sortiert in die drei Rubriken Lebensmittel, Gastronomie und weiterer Einzelhandel sowie die 29 Städte und Gemeinden. Auf diese Weise ist eine Orientierung auf einfache Weise möglich.

„Das Risiko für alle Beteiligten ist klein, aber die Chance umso größer“, sind Landrat Thorsten Stolz und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann von der Idee überzeugt. Die Palette der angebotenen Waren kann so vielfältig sein, wie die Geschäftswelt im Main-Kinzig-Kreis: Von der Armbanduhr über Bücher, Fahrräder, Gesellschaftsspiele, Kinderschuhe, Fahrräder bis hin zu Schreibwaren, Sportartikeln und Zuckerdose. Am Ende liege es in der Hand der Bürgerinnen und Bürger, dieses Angebot intensiv zu nutzen. Zu finden ist die Plattform über die Homepage des Main-Kinzig-Kreises unter CoroNetz/Marktplatz.

23.03.20 Achtung: Teilnehmerbegrenzung bei Beerdigungen und Beisetzungen

Aus Sicherheitsgründen dürfen bei Beerdigungen und Beisetzungen max. 20 Personen bei gefordertem Abstand von 1,5 Metern auch in der Trauerhalle als Trauergäste teilnehmen.

23.03.20 Der Magistrat der Stadt Bruchköbel beginnt am heutigen (Montag) Abend, über Lautsprecherdurchsagen die Bürger zu bitten möglichst Zuhause zu bleiben.

Ab 18 Uhr werden in der Kernstadt und allen Stadtteilen Feuerwehrfahrzeuge mit den Durchsagen unterwegs sein. 

Bürgermeister Günter Maibach: „Wir wollen mit den Durchsagen möglichst viele Bürger erreichen und noch einmal den Ernst der Lage  deutlich machen.  Zudem wollen wir Bürger, die kein Internet haben, über die Nummer des Bruchköbeler Infotelefons (06181/ 975 900)  informieren.“

23.03.20 Empfehlung im Umgang mit Restmüll aus privaten Quarantäne-Haushalten

Das Bundesministerium für Umwelt hat eine Empfehlung im Umgang mit Restmüll aus privaten Quarantäne-Haushalten mitgeteilt, die sich an Empfehlungen und Hinweisen des Robert-Koch-Instituts (RKI) sowie mehrerer Bundesländer und Landkreise, die als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger fungieren, orientiert.

  • Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben werden. Ein Einwerfen von z.B. losen Taschentüchern in eine Abfalltonne ist zu unterlassen.
  • Die Abfallsäcke sind anschließend durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen.
  • Alle Abfälle des privaten Haushalts müssen der Restabfalltonne zugeführt werden. Eine Trennung der Abfälle (Papiertonne, Biotonne, gelber Sack/Tonne) darf nicht mehr erfolgen.
  • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.
  • Eine Zuführung der Abfälle in die thermische Abfallverwertung (Hausmüllverbrennungsanlagen) ist zwingend, um den Virus bei den dort herrschenden hohen Verbrennungstemperaturen sicher zu zerstören.

Darüber hinaus sollte darauf geachtet werden, dass spitze und scharfe Gegenstände in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt werden. Abfallsäcke sollen nicht frei zugänglich neben Abfalltonnen gestellt werden, wie es beispielsweise häufig an Abholtagen zu beobachten ist.

23.03.20 Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und zur Anpassung von Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus

(...)

Aufgrund des
1. § 32 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), zuletzt ge-ändert durch Gesetz vom 10. Februar 2020 (BGBl. I S. 148),
2. § 89 Abs. 1 Satz 1 des Hessischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung vom 14. Januar 2005 (GVBl. I S. 14), zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. August 2018 (GVBl. S. 374),

hat die Landesregierung folgende Verordnung erlassen. (...)

>> Verordnung als PDF zum Nachlesen

22.03.20 - Medizinische Notfallversorgung ist sichergestellt

Wieder sechs neue Coronavirus-Fälle am Sonntag (PM - MKK)

Main-Kinzig-Kreis. – Am Sonntag hat das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis weitere sechs Infektionen mit dem Coronavirus aufgenommen. Damit liegt die Gesamtzahl im Main-Kinzig-Kreis jetzt bei 73 positiven Fällen. Auch bei den neuen Patienten konnten die Wege der Ansteckung gut nachvollzogen werden.


Die jetzt registrierten Fälle kommen aus Bruchköbel, Gelnhausen, Maintal, Rodenbach, Schlüchtern und Sinntal. Weitere Angaben zu den Personen veröffentlicht das Gesundheitsamt nicht mit Verweis auf die ärztliche Schweigepflicht. Zudem sollen die betroffenen Personen auch vor der zum Teil immer noch „sehr aufgeheizten Stimmung“ geschützt werden, erklären Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann.


In dem Zusammenhang verweist die Kreisspitze darauf, dass von Seiten des Gesundheitsamtes alles getan wird, um bei bekannten Infektionen die Auflagen zuverlässig durchzusetzen. „Das hat im Main-Kinzig-Kreis auch bisher anstandslos funktioniert“, bestätigen Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann. Es bestehe also kein Grund, dass Bürgerinnen und Bürger hier in großer Sorge sein müssen oder gar eigene Recherchen anstellen.


Kein Grund zur Sorge besteht auch bei der medizinischen Notfallversorgung, auch abseits der Coronakrise. „An den Klinikstandorten in Gelnhausen und Hanau gibt es ausreichend Kapazitäten, so dass kein Notfallpatient abgewiesen werden muss“, widerspricht die Kreisspitze einem verbreiteten Gerücht. Die Krankenhäuser haben in den vergangenen Tagen entsprechende Vorkehrungen getroffen, um auch unter den schwierigen Bedingungen arbeitsfähig zu sein.


So wurden nicht erforderliche Eingriffe verschoben oder reduziert und die ambulante Versorgung intensiviert. „Das Management und die Absprachen funktionieren sehr gut, so dass alle Patenten sicher versorgt werden“, berichtet die Kreisspitze aus der täglichen Sitzung des Verwaltungsstabes. Das Gefahrabwehrzentrum ist hier stets im Bilde über die aktuelle Situation und koordiniert die jeweiligen Einsätze.

22.03.20 - Kosmetik-, Nagel- und Tattoostudios, kosmetische Fußpflegepraxen, Frisörgeschäfte müssen schließen

Erweiterung der Allgemeinverfügung vom 15.03.2020

>> Hier finden Sie die Allgemeinverfügung als PDF

Auszug:

(...)

1. Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoostudios, kosmetische Fußpflegepraxen und Frisörgeschäfte sind zu schließen.

2. Die Anordnung auf Ziffer 1 gilt nicht für Physiotherapiepraxen, medizinische Fußpflegepraxen und gleichartige medizinische Dienstleister.

3. Die Anordnungen gemäß vorstehend Ziffer 1 und Ziffer 2 treten mit Wirkung zum 22. März 2020 in Kraft und sind befristet bis zum 19. April 2020. Eine Verlängerung der Frist wird vorbehalten.

(...)

 

 

21.03.20 - Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich ab sofort häuslich isolieren

PM des MKK vom 21.03.20

Land Hessen verschärft Verordnung – Sechs neue Coronavirus-Fälle am Samstag


Main-Kinzig-Kreis. – Ab sofort müssen alle Reiserückkehrer aus einem der Corona-Risikogebiete zu Hause bleiben. Darauf weist der Main-Kinzig-Kreis am Samstag hin. Das Land Hessen hatte die Verordnung am Freitag für jene verschärft, die sich in den vergangenen 14 Tagen oder danach in einem Risikogebiet für Infektionen mit dem Coronavirus aufgehalten haben. Für sie wird nun allgemein und unverzüglich die häusliche Isolierung angeordnet.

„Es gibt nach dieser Klarstellung des Landes Hessen eine einfache Handhabe: Wer noch vor wenigen Tagen in einem Risikogebiet gewesen ist, bleibt nun für 14 Tage daheim in häuslicher Isolierung und vermeidet direkte soziale Kontakte“, erklärt Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. Das gelte für den privaten wie auch den beruflichen Bereich. Der Arbeitgeber ist durch jeden Betroffenen eigenständig zu informieren, dass eine Präsenz am Dienstort ab sofort nicht mehr möglich ist. Wer innerhalb der Zeit seiner häuslichen Isolierung stärkere Erkältungssymptome entwickelt, ist verpflichtet, das Gesundheitsamt darüber zu informieren. Dazu ist im CoroNetz des Main-Kinzig-Kreises ein entsprechendes Kontaktformular vorbereitet. Es ist zu finden auf www.mkk.de. Die Risikogebiete definiert das Robert-Koch-Institut und aktualisiert die Liste ständig, sie steht online auf der Seite des Instituts: www.rki.de.

Ärzte bieten ihre Hilfe an: Unmittelbar nach einem Aufruf des Main-Kinzig-Kreises haben mehr als zehn Ärztinnen und Ärzte aus dem Kreisgebiet ihre Unterstützung angeboten, die derzeit nicht, nicht mehr oder nur in Teilzeit praktizieren. Die Kreisspitze hatte in dieser Woche in schneller und unbürokratischer Zusammenarbeit mit der Landesärztekammer gezielt Mediziner angeschrieben, um sie unterstützend für die Patientenversorgung zu gewinnen. Landrat Thorsten Stolz bedankte sich am Wochenende herzlich bei allen, die sich bisher zurückgemeldet haben und noch melden können.
„Jedes Hilfsangebot, auch von Medizinern, die wir jetzt noch nicht angeschrieben haben, wird gerne registriert und bei Bedarf eingesetzt“, erklärte Thorsten Stolz.

Service an den Zulassungsstellen eingeschränkt: Der Main-Kinzig-Kreis erinnert daran, dass ab Montag, 23. März, der Service an den Zulassungsstellen im Kreisgebiet eingeschränkt ist. Das betrifft den Kundenkontakt, der in Linsengericht und Hanau nur nach vorheriger Terminabsprache möglich ist, zum anderen den Umfang der Serviceleistungen. Der Kreis bittet all jene, die den Besuch einer der beiden Zulassungsstellen planen, sich vorab über das Procedere und die bereitgestellten Leistungen zu informieren. Die Übersicht ist online zu finden auf www.mkk.de.

Sechs neue Coronavirus-Fälle im Main-Kinzig-Kreis: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises meldete am Samstag sechs neue Fälle von Coronavirus-Infektionen, darunter drei Personen aus Rodenbach sowie jeweils eine aus Bruchköbel, Ronneburg und Sinntal. Allen sechs Personen ordnete das Gesundheitsamt häusliche Isolierung an.

19.3.20 - Corona-Testzentren nicht unnötig überlasten

Kreisspitze fordert Solidarität und verantwortungsvolles Handeln

Unangemeldete und unnötige Besuche binden wichtige medizinische Ressourcen


Main-Kinzig-Kreis. – Der Main-Kinzig-Kreis verzeichnet vermehrt Nachfragen und besorgte Anrufe bezüglich der Teststelle der Kassenärztlichen Vereinigung. „Die Analysen auf den Coronavirus erfolgen jeweils nach einer medizinischen Vorprüfung, um die Ressourcen sinnvoll einzusetzen und belastbare Ergebnisse zu erhalten“, erläutert Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Ein „voreiliger Test“ sei wenig aussagekräftig, zumal er immer nur eine Momentaufnahme darstellt.

Sie appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, sich in der derzeitigen Situation an den Fachleuten zu orientieren, die eine Notwendigkeit für einen Abstrich (und den geeigneten Zeitpunkt) präzise einschätzen können. „Unser Gesundheitsamt und auch die niedergelassenen Ärzte übernehmen diese Aufgabe sehr gewissenhaft“, stellt die Kreisspitze des Main-Kinzig Kreises fest. Natürlich steht auch der Main-Kinzig Kreis, genau wie die Stadt Hanau zur Verfügung, um die Testungen der Kassenärztlichen Vereinigung eventuell noch auszuweiten.


Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann weisen gemeinsam darauf hin, dass es keine unangemeldeten Analysen auf Corona an den Testzentren gibt. „In dieser Situation wollen wir die Bürgerinnen und Bürger auffordern, bedacht mit sich und den Mitmenschen um zu gehen“, erklären Landrat Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann weiter. Das Gesundheitsamt ergänzt den dringenden Hinweis, dass kein Bürger und keine Bürgerin sich mit leichten oder gar leichtesten Symptomen „einfach mal vor ein Testzentrum stellen“, um sich testen zu lassen.


„Die Personen binden damit nicht nur wichtige Kapazitäten, sondern setzen sich darüber hinaus einer größeren Infektionsgefahr aus, stehen im Zweifel in der Nähe von Grippekranken oder Covid-19-Erkrankten und stecken sich an“, warnt Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. Nach wie vor sei eine Abklärung über die Kassenärztliche Vereinigung unter der Rufnummer 116117, über das neue Informationsportal „CoroNetz“ oder über das Bürgertelefon des Kreises unter 06051-8510000 Grundvoraussetzung. Für die Testung wird dann ein Termin vereinbart.

16.03.20 - Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland

Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben am 16. März 2020 folgende Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vereinbart:

I. Ausdrücklich NICHT geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Vielmehr sollten für diese Bereiche die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden. Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

II. Für den Publikumsverkehr zu schließen sind
 - Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
 - Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
 - Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
 - Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
 - der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
 - alle weiteren, nicht an anderer Stelle dieses Papiers genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center
  - Spielplätze.

III. Zu verbieten sind
 - Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen
 - Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.

IV. Zu erlassen sind
 - Besuchsregelungen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime und besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen, um den Besuch zu beschränken (zB Besuch einmal am Tag, für eine Stunde, allerdings nicht von Kinder unter 16 Jahren, nicht von Besuchern mit Atemwegsinfektionen, etc.)
 - in den vorgenannten Einrichtungen sowie in Universitäten, Schulen und Kindergärten, soweit deren Betrieb nicht gänzlich eingestellt wird, ein generelles Betretungsverbot für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten im Ausland oder besonders betroffenen Regionen im Inland nach RKI-Klassifizierung aufgehalten haben
 - Auflagen für Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels, das Risiko einer Verbreitung des Corona-Virus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische, Reglementierung der Besucherzahl, Hygienemaßnahmen und –hinweise
 - Regelungen, dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können,
 - Regelungen, dass Restaurants und Speisegaststätten generell frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens ab 18 Uhr zu schließen sind.

Quelle: www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/vereinbarung-zwischen-der-bundesregierung-und-den-regierungschefinnen-und-regierungschefs-der-bundeslaender-angesichts-der-corona-epidemie-in-deutschland-1730934

Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Bruchköbel

Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Bruchköbel

Weitere Pandemie-Maßnahmen in Bruchköbel: Spielplätze und öffentliche Einrichtungen geschlossen – Wochenmarkt findet statt

Das öffentliche Leben wird auch in Bruchköbel als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie weiter eingeschränkt. Für die Stadt Bruchköbel bedeutet dies, dass ab dem morgigen Mittwoch das Bürgerbüro bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen wird. Die Mitarbeiter des Bürgerbüros sind telefonisch oder per Mail erreichbar und bitten in dringen Fällen um eine Terminvereinbarung unter 06181/975-804 oder per Email an einwohnermeldeamt(at)bruchkoebel.de. Weiterhin werden die städtischen Spielplätze mit Hinweisschildern zur Sperrung und provisorischen Barrieren versehen, alle städtischen Begegnungsstätten wie Bürgerhäuser, Mehrzweckhallen und Treffs werden geschlossen.

Die Einzelhändler hier vor Ort sind derzeit dabei mit kreativen Ideen ihr Geschäft trotzdem weiter am Laufen zu halten, in dem z.B. Lieferdienste angeboten werden und informieren darüber über das Internet.

Ausdrücklich ausgenommen von der Regelung im Einzelhandel sind die Möglichkeiten zur Nahversorgung: Supermärkte, Drogerien, Tankstellen, Banken, usw. bleiben geöffnet. Auch der Bruchköbeler Wochenmarkt kann und soll weiterhin stattfinden. Bürgermeister Günter Maibach bittet in diesem Zusammenhang gerade im Bereich der Nahversorgung die Bürgerinnen und Bürger darum, weiter die Ruhe zu bewahren und aufeinander gegenseitig Rücksicht zu nehmen. Es gilt, diese zeitlich begrenzten Beschränkungen zu akzeptieren und nicht Mittel und Wege zu suchen, diese zu umgehen. Insbesondere bei den Spielplätzen wird es deswegen auch stichprobenartige Kontrollen geben müssen.

„Die Maßnahmen fordern uns alle derzeit sehr, es ist auch keine leichte Zeit für unsere Einzelhändler und Restaurants, für die Händler im Innenstadtbereich dazu eine doppelte Belastung. Aber alle Maßnahmen haben nun mal zum Ziel, durch Einschränkung unserer sozialen Kontakte besonders die Risikogruppen vor einer Infektion zu schützen und die Zahl der Infektionen zur Aufrechterhaltung unseres Gesundheitssystems gering zu halten. Wir bitten deswegen weiter um Verständnis auch für diese weitreichenden Maßnahmen. Erfreulich sind in diesem Zusammenhang allerdings die zahlreichen Initiativen im Bereich der Nachbarschaftshilfe in Bruchköbel– das ist ein gutes Signal für den Zusammenhalt in unserer Stadt“, äußerst sich Bürgermeister Maibach trotz allem zuversichtlich.

Spiel- und Sportplätze ab 18. März geschlossen

Die Spiel- und Sportplätze in Bruchköbel sind ab Mittwoch, 18. März, geschlossen. Mitarbeiter des Bauhofes sind aktuell im Stadtgebiet unterwegs, um eine entsprechende Beschilderung anzubringen. Die Stadt Bruchköbel ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an die Schließung zu halten und so soziale Kontakte einzuschränken. Nur auf diesem Weg wird sich die Ausbreitung des Virus verlangsamen und eindämmen lassen – Zum Schutz von uns allen!

Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!

Änderungen im Linienverkehr des Main-Kinzig-Kreises ab 23. März

Angesichts der derzeitigen Gefährdung durch den Coronavirus entscheidet die Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig mbH weitere Maßnahmen zum Schutz vor Ansteckung der Fahrgäste und der Fahrpersonale der im Einsatz befindlichen Verkehrsunternehmen einzuleiten: Ab Montag, 23. März, verkehren die Buslinien nach den jeweiligen Ferienfahrplänen.

Den genauen Fahrplan für die Buslinien entnehmen die Fahrgäste bitte der Homepage www.kvg-main-kinzig.de oder www.rmv.de. Die geänderten Fahrtzeiten für die jeweilige Buslinie werden auch in der RMV-Fahrplanauskunft eingepflegt. Aktuelle Informationen bietet auch die RMV-App für Android oder Apple.

Diese Regelung gilt zunächst bis zum 17. April 2020. Weitere Anpassungen behält sich die Kreisverkehrsgesellschaft je nach allgemeiner Lage vor.

16.03.20 - Sprechstunden der Orstgerichte abgesagt

Aufgrund der Corona Pandemie finden ab sofort bis vorerst 20. April keine Sprechstunden der Ortsgerichte mehr statt. Auch Schätzungen werden in dieser Zeit nicht durchgeführt.

15.3.20 - Bürgertelefon zu Coronavirus

Für Gesundheitsfragen der Bürgerinnen und Bürger im direkten Zusammenhang mit dem Coronavirus hat der Main-Kinzig-Kreis ein Bürgertelefon eingerichtet, das montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 15 Uhr erreichbar ist: 06051-8510000. Es wird darum gebeten, dieses Angebot ausdrücklich nur für medizinische Fragen, etwa zur Abklärung eigener Krankheitserscheinungen, zum individuellen Schutz und zu möglichen Ansteckungswegen, oder zur aktuellen Erlasslage für die Bevölkerung zu nutzen.

Fragen zu Arbeitsrecht oder wirtschaftspolitischen Themen sind bitte an die Standesvertreter zu richten. Unter anderem hat die Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern einen Infobereich für die heimische Wirtschaft auf ihrer Internetseite eingerichtet www.hanau.ihk.de.

Grundlegende Informationen zu dem neuartigen Virus gibt auch das Sozialministerium des Landes Hessen auf seiner Internetseite sowie über eine separate Hotline: 0800-5554666.
Jeweilige Links:

https://www.hanau.ihk.de/standort/corona-4711906


https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2

15.3.2020 - Hessen verbietet Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen

Weitere Schritte im Kampf gegen das Coronavirus

Zur Verhinderung der Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus sind öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen ab einer tatsächlich vorhandenen oder zu erwartenden Zahl von 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verboten.

Die Verordnung des Landes Hessen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.hessen.de/sites/default/files/media/hessen.de_land/verordnung_zu_veranstaltungen.pdf

 

Weitere Details zu den aktuellen Maßnahmen in der Pressemitteilung der Hessischen Landesregierung:

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/weitere-schritte-im-kampf-gegen-das-corona-virus-beschlossen

14.3.2020 - Information zur Schließung der Kindertagesstätten und Notbetreuung in Bruchköbel

Maßnahmen der Stadt Bruchköbel zur Eindämmung des Coronavirus

Die Hessische Landesregierung hat aus Sicherheitsgründen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes neben den Schulen auch die Kindertagesstätten in Hessen geschlossen. Ab Montag, 16. März gibt es in den Kindertagesstätten der Stadt Bruchköbel deswegen nur noch eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in Einrichtungen der kritischen Infrastruktur arbeiten. Hierbei folgt die Verwaltung den Vorgaben der Hessischen Landesregierung. Zu den genannten Berufsgruppen gehören voraussichtlich alle medizinischen und pflegerischen Berufe, Polizei, Feuerwehr, THW sowie Beschäftigte der Justiz. Eine detaillierte Auflistung der Personengruppen finden sie hier:

www.soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2/umgang-mit-corona-kita-und-kindertagespflegestellen

Eine Notbetreuung kann jedoch auch für diese Personengruppe nicht erfolgen, wenn ein zu betreuendes Kind Krankheitssymptome aufweist, in Kontakt zu infizierten Personen steht oder sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet für Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus aufgehalten hat.

Für Fragen bezüglich der Notbetreuung in unseren Kindertagesstätten hat die Stadtverwaltung Bruchköbel eine Hotline eingerichtet. Diese ist am Montag, 16.03.2020 ab 7 Uhr unter folgenden Rufnummern zu erreichen: 06181-975901. Anfragen per E-Mail richten Sie bitte jederzeit an kitas(at)bruchkoebel.de

Natürlich sind diese Entscheidungen für jede einzelne Familie eine große Herausforderung. Im Augenblick muss für uns als gesamte Gesellschaft das vorrangige Ziel sein, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Deswegen ist es notwendig, Sozialkontakte auf das Notwendigste zu beschränken und den Alltag für eine Zeit maximal einzuschränken, denn besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen.

14.3.2020 - Schwimmbad ab sofort geschlossen

-Informationen für die Bürgerinnen und Bürger-

Da sich die Nachrichten rund um das Coronavirus verschärft haben, hat die Stadt Bruchköbel vorsorglich beschlossen, mit sofortiger Wirkung das Schwimmbad zu schließen.

Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn unsere Schritte Sie und Ihre Angehörigen einschränken sollten. Mit dieser Präventionsmaßnahme möchten wir die mögliche Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamen und gefährtete Bürgerinnen und Bürger vor einer möglichen Ansteckung schützen. 

Denn: Gesundheitsschutz hat immer Vorrang.

13.03.2020: Informationen für die Bürgerinnen und Bürger

Aufgrund der stark gestiegenen und erwartbar weiter steigenden Fallzahlen an Corona Erkrankungen hat der Main-Kinzig-Kreis eine Allgemeinverfügung erlassen. Demnach untersagt der Main-Kinzig-Kreis öffentliche und private Veranstaltungen im Gebiet des Kreises, bei denen mehr als 1.000 Personen unter freiem Himmel und bei denen mehr als 300 Personen in geschlossenen Räumen zu erwarten sind. Auch alle anderen Veranstaltungen sind kritisch zu betrachten und im Zweifelsfall lieber abzusagen oder zu verschieben.

Die Stadt Bruchköbel hat in diesem Zusammenhang bereits städtische Großveranstaltungen, wie beispielsweise den Ostermarkt, abgesagt. Die Absagen von weiteren nicht zwingend erforderlichen Veranstaltungen werden derzeit geprüft.

Die Vereine werden gebeten, anstehende Veranstaltungen ebenfalls kritisch zu prüfen. An diesem Wochenende wurden bereits die Akademische Feier der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Bruchköbel sowie ein Flohmarkt in der Kindertagesstätte Zauberweide abgesagt.

Besuche im Bürgerbüro und im Rathaus bitten wir nur in ganz dringenden Fällen durchzuführen und auf ein absolutes Mindestmaß zu reduzieren.

Sollten Sie Krankheitssymptome bei sich feststellen, bleiben Sie bitte Zuhause und wenden sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder an das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises. Das Bürgertelefon erreichen Sie unter: 06051-8510000.

Informationen und allgemeine Hygienetipps erhalten Sie auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises unter folgendem Link: https://www.mkk.de/buergerservice/lebenslagen_1/gesundheit/53_gesundheitsamt/index_gesundheitsamt.html

Es wurde innerhalb der Stadtverwaltung Bruchköbel ein Mitarbeiterstab gebildet, um die Handlungsfähigkeit der Verwaltung sicherzustellen. Wir informieren Sie weiterhin über den aktuellen Sachstand.

Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn unsere Schritte Sie und Ihre Angehörigen einschränken sollten. Mit dieser Entscheidung möchten wir für ein Stück weit mehr Klarheit und Planungssicherheit sorgen. Denn: Gesundheitsschutz hat immer Vorrang.

Das Coronavirus

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat eine hessenweite Hotline zum Thema Coronavirus geschaltet. Unter der Telefonnummer 0800-5554666 erhalten Anrufer Antworten zu allen Fragen rund um das Coronavirus SARS-COV-2.

Wichtige Informationen

Häufig gestellte Fragen beantwortet Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) unter www.infektionsschutz.de

Eine Übersicht zu den bestätigten SARS-CoV-2-Fällen in Hessen gibt es vom Land Hessen unter: https://soziales.hessen.de/

Einfache Hygieneregeln für den täglichen Gebrauch gibt das BzgA unter: https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen/

 

 

 

Nachfolgende Öffnungszeiten sind derzeit nicht gültig siehe aktuelle Information >>

 

Öffnungszeiten Bürgerbüro
(Innerer Ring 1)

Montag und Mittwoch
08:30 Uhr bis 12:00 Uhr
Dienstag        
08:30 Uhr bis 16:00 Uhr (durchgehend)
Donnerstag
08:30 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag
07:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Öffnungszeiten Rathaus

Montag bis Freitag
8.30 Uhr - 12.00 Uhr

Donnerstag zusätzlich
15.00 Uhr - 18.00 Uhr

und nach Vereinbarung

Tel : 06181 - 975-0
Fax: 06181 - 975-204
Email: info(at)bruchkoebel.de

Postadresse Rathaus Bruchköbel

Postfach 1355
63480 Bruchköbel

 

 

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