Zukunftsaufgabe Innenentwicklung - eine unlösbare Aufgabe?

Foto 1: Verbandsdirektor Ludger Stüve, Bürgermeister Günter Maibach, Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Erster Stadtrat Jürgen Odszuck (v.l.n.r.)

Zu dieser Fragestellung fanden sich am 7. Oktober 2014 Bürgermeister Günter Maibach, Oberbürgermeister Claus Kaminsky aus Hanau, Erster Stadtrat von Kronberg Jürgen Odszuck und Verbandsdirektor Ludger Stüve vom Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main auf dem Podium der Metropolarena Frankfurt-Rhein-Main auf der Immobilienmesse EXPO in München ein.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen die notwendigen Innenentwicklungen in Ballungsräumen und die damit häufig verbundenen bürokratische Hindernisse.

Als herausragende Erschließung im Bereich Gewerbe und Logistik wurde der Fliegerhorst Langendiebach von Bruchköbels Bürgermeister Günter Maibach vorgestellt. Der zügige Verkaufserfolg gebe der Entscheidung Recht, dass die beiden angrenzenden Kommunen, Erlensee und Bruchköbel, rund 100 Hektar des ehemaligen Militärgeländes eigenverantwortlich vermarkten.

Maibach betonte, dass auch hier der Weg zur Flächenentwicklung nicht ohne Schwierigkeiten bliebe. So habe man vor allem in den Bereichen Denkmalschutz, Lärmschutzverordnung oder Kampfmittelräumung erhebliche Hürden zu nehmen. Dennoch seien bereits 50% der Flächen erfolgreich vermarktet.

Insgesamt betonten die Teilnehmer der Podiumsveranstaltung einhellig die notwendige Vereinfachung der bürokratischen Verfahren bei strukturellen Entwicklungen von Flächen. So würden hierdurch beispielsweise dringend erforderliche Wohngebiete und Gewerbeflächen, aber auch Entwicklungen für Innenstädte zum Teil so erschwert, dass sie nicht realisiert werden können. Es fehle unter anderem an der nötigen Flexibilität des aktuellen Baurechts, das die Kommunen bei der Umsetzung von Projekten oft vor unlösbare Hürden stelle.

Nur wenige Städte sehen sich beim Beispiel einer zukunftsorientierten Innenstadtentwicklung, wie Bruchköbel in der privilegierten Situation, zentrale Flächen im städtischen Eigentum zu halten. Erschwernisse beim Ankauf von Flächen durch die Kommunen stehen dann vielfach einer modernen und marktgerechten Entwicklung der Innenstädte entgegen.

Insgesamt plädierten die Podiumsteilnehmer trotz erfolgreicher Projekte, auf die vor allem Erlensee, Bruchköbel und Hanau verweisen können, für eine Vereinfachung und mehr Flexibilität bei der Flächenentwicklung  durch alle beteiligten Partner und Instanzen. Durch die Straffung zeitaufwendiger und bürokratischer Abläufe könnte auch die nötige Transparenz zu den Entscheidern der kommunalen Parlamente sowie den Bürgerinnen Bürgern erheblich verbessert werden.

Dipl. Ing. Thomas Müller von der dgi, Deutsche Gesellschaft für Innenentwicklung, dankte den Podiumsteilnehmern für die offene Diskussion auf Deutschlands größter Immobilienmesse.

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