Bruchköbel 

Kinder-Kultur-Tage 2016

„Überall Wiesen und Blumen, Schmetterlinge und viele Tiere im Wald und sogar Einhörner.“
 

So stellt sich eine kleine Teilnehmerin der Kinder-Kultur-Tage 2016 die Zukunft vor.

Vom 17. Bis zum 21. Oktober haben die von der Fritz-Hofmann-Stiftung und von der Stadt, unterstützt durch Frau Stefania Winkler, organisierten „Kinder-Kultur-Tage 2016“ in Bruchköbel stattgefunden. Den Kindern wurde ein vielseitiges und spannendes Programm geboten. „SCHILLERNDE, SPANNENDE ZUKUNFT“ war dieses Jahr das übergeordnete Motto. Dahinter steckten viele interessante und gelungene Veranstaltungen.

Im Kunstraum „Artrium“ sollten die kleinen Teilnehmer künstlerisch darstellen, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Ein beweglicher Roboter wurde zum Leben erweckt, das Thema Windkraft künstlerisch umgesetzt und eine Stadt der Zukunft gebaut.
Auch die ruhigeren Momente kamen nicht zu kurz. So konnten die Kinder ihre Wünsche für die Zukunft formulieren, die zum Abschluss an Ballonen gen Himmel stiegen und zusammen mit Christiane und Rainer Gustke, die Leiter der „Zukunfts-Kinder-Kreativ-Werkstatt, wurde „Unser Zukunftslied“ gesungen.
Aus dem Refrain: „Hauruck, wir machen Druck und erobern unsere Welt, Hauruck wir machen Druck, solange bis sie uns gefällt.
Dem Vorstand um Lutz Heyer und Werner Zimmermann sowie Rainer Gustke ist es wichtig, dass die Kinder zwar Regeln haben – es wird im Team gearbeitet, man geht friedlich miteinander um – sich aber trotzdem ausleben können, Spaß und Freiraum haben.

Rund um das Artrium gab es in Bruchköbel noch viele weitere Veranstaltungen für die Bruchköbeler Kinder. Im Feuerwehrgerätehaus gab es zu bestaunen, was die Feuerwehr bei Bränden, Hochwasser und Naturkatastrophen leistet.

In den Kindertagesstätten und Horten wurden die Kleinen mit auf eine Zeitreise durch vier Milliarden Jahre Erdgeschichte genommen. Dipl. Geologin Dr. Ingrid Glaub erklärte unsere heutige Welt anhand von Gesteinsfunden und Fossilien.
Eine Reise nicht durch die Zeit aber den Raum gab es im Jugendzentrum zu erleben. Dort erhielten junge Astronomie Interessierte Einblicke in die Unendlichkeit des Weltraums von Werner Maus.

Seinen Drang zur Bewegung und seine musikalische Ader ausleben, konnte man in der Tanzschule Lutz beim Tanz- und Choreographiekurs von Christiane und Alexa Bayer oder auf dem Wochenmarkt am Freien Platz. Dort stellte die Kapelle der Freiweilligen Feuerwehr Bruchköbel ihre Instrumente zur Verfügung und die jungen Teilnehmer konnten sich unter den Augen von Bürgermeister Günter Maibach an diesen ausprobieren.

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