Bruchköbel 

Namensführung nach ausländischem Recht

Grundsätzlich führt jeder Ehegatte / Lebenspartner seinem Namen nach dem Recht des Staates, dem er angehört.

Durch eine gemeinsame Erklärung gegenüber dem Standesbeamten kann für die künftige Namensführung auch eines dieser Rechte oder deutsches Aufenthaltsrecht gewählt werden.

Die Frage, ob die Heimatbehörde eines Ausländers dessen Erklärung zugunsten des Rechts eines anderen Staates anerkennt, sollten ausländische Paare immer vorab mit der zuständigen Behörde des Heimatstaates (Konsulat, Botschaft) klären.

Eine getroffene Rechtswahl für die Namensführung kann während des Bestehens der Ehe / Lebenspartnerschaft nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Wir empfehlen daher, sich rechtzeitig bei der entsprechenden Heimatbehörde zur beabsichtigten Namensführung beraten zu lassen und eine Namenswahl zu treffen, die in keinem der Heimatländer Probleme bereitet (Namensänderung im Pass usw.)

Bitte beachten Sie auch, dass eine in Deutschland geschlossene Lebenspartnerschaft und eine damit verbundene Namensänderung in vielen Ländern nicht anerkannt wird.

Bei Fragen zur Namensführung wenden Sie sich an das Standesamt.