
Um sich im Naturschutz in Bruchköbel oder den Ortsteilen zu
engagieren gibt es mehrere nützliche Adressen von Vereinen, die auf diesem Sektor tätig sind und die gerne Ihr Engagement mit Ihnen teilen.
Der Vogelschutzverein Roßdorf e. V. unterhält ein schönes Vereinsheim mit Außenanlage, Spielplatz und Obstgärten. Der Verein engagiert sich seit Jahren durch die Anbringung und Unterhaltung von Nisthöhlen, die Anlage von Streuobstwiesen und die Unterhaltung von Feuchtgebieten im Naturschutz, oft in Kooperation mit der Stadtverwaltung Bruchköbel. Nicht nur Vogelliebhaber finden hier fachkundige und engagierte Bürger, die kontinuierlich im Naturschutz tätig sind. Der derzeitige kommissarische Vorsitzende ist Herr Walter Liepusch, Mittelstraße 6, 63486 Bruchköbel, Tel. 06181/71453.
Der Naturschutzverein Bruchköbel e. V. engagiert sich seit vielen Jahren in der Kernstadt für Naturschutzbereiche aller Art. Speziell der Stadtwald und die Gewässer in den Gemarkungen Bruchköbels sind oft der Mittelpunkt von Vereinsaktivitäten. Der Vorsitzende, Herr Willi Mrotzek, Im Rosenring 51, 63486 Bruchköbel, Tel. 06181/77645, informiert gerne über die Aktivitäten des Vereins, seien es Krebse, die im Krebsbach ausgesetzt werden oder die Überwachung der Schwarzspechtpopulation im Bruchköbeler Stadtwald.
Der Obst- und Gartenbauverein 1910 Niederissigheim e. V. unterhält ein eigenes Vereinsheim hinter dem Sportplatz Niederissigheim und beschäftigt sich überwiegend mit der botanischen Seite des Naturschutzes. Hier gibt es für den Bürger viele Anregungen im Zusammenhang mit dem Baumschnitt oder der richtigen Auswahl eines Obstgehölzes. Gerade Neubürger mit Gartenanlagen sind gut beraten, sich fachliches "Know-how" bei den Praktikern zu holen, anstatt den neuen Garten möglicherweise aus Unwissenheit fachlich fragwürdig zu gestalten. Ansprechpartner ist der Vorsitzende Herr Werner Doll, Am Schlittenberg 1, 63486 Bruchköbel, Tel. 06181/78536.
Der Obst- und Gartenbauverein Roßdorf 1910 e. V. unterhält seinen Lehrgarten am Ortsrand von Roßdorf und betreibt eine aktive Kindergruppe. Ähnlich wie im Verein Niederissigheim werden regelmäßig Schnittkurse angeboten, um einen fachlich korrekten Baumschnitt mit hohem Ertrag zu lernen. Doch auch allgemeine Informationen über Baumarten, Pflanzungen, Düngungen und geeignete Standorte vermittelt der Verein, dessen Vorsitzender Herr Jörg Lind, Hanauer Straße 61, 63486 Bruchköbel, Tel. 06181/74699 gerne weiterhilft.
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Zum 25. Mal trafen sich im Bruchköbeler Ortsteil Roßdorf die frisch vermählten Hochzeitspaare diesen Jahres und pflanzten symbolisch einen Baum. 20 Paare fanden sich diesmal zur Pflanzung ein, um damit ihren Willen für eine langanhaltende, solide und wachsende Partnerschaft zu unterstreichen.
Verschiedene Obstsorten, Äpfel, Birnen, Kirschen, Zwetschgen, Mirabellen und Walnüsse, wurden dabei auf einer neu angelegten Streuobstwiese gesetzt. Damit ist diese traditionelle Aktion in jedem November auch gleichzeitig eine wichtige Aktion für den Umwelt- und Naturschutz.
Gerade Streuobstwiesen sind in unserer Zeit der intensiven Ackernutzung besonders wichtig, weil sie den Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren bilden. Gleichzeitig bekommen alle Hochzeitspaare von "ihrem Baum" in einigen Jahren auch etwas zurück, nämlich die Früchte des Baumes, den sie dort gepflanzt haben und die sie natürlich gerne ernten können.
Bei der Pflanzung in der Gemarkung Roßdorf in der Nähe der neuen Ortsumgehung sorgten die fleißigen Helfer des städt. Bauhofs dafür, dass Getränke, Werkzeug und Gummistiefel bereitstanden, um erfolgreich ans Werk zu gehen. Jedes Paar wurde mit dem eigenen Baum fotografiert und erhält dieses Foto gerahmt als Präsent der Stadt Bruchköbel. Dies ist eine gute Tradition seit 25 Jahren. Nachdem die Gummistiefel der Akteure im Wasserzuber wieder vom Schlamm befreit worden waren, ging es zur Freiwilligen Feuerwehr Roßdorf, wo alle Beteiligten sich bei einem zünftigen, gemeinsamen Essen von den Strapazen der Pflanzungen erholen konnten.
Bleibt zu hoffen, dass die frisch gepflanzten Obstbäume genauso gut gedeihen wie die Ehen der Hochzeitspaare, die zum 25. Mal die Tradition der Baumpflanzung fortgeführt haben.
