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Leider gibt es sie noch nicht, die ideale Kommunikationsform und so müssen wir uns nicht wundern, dass wir oft aneinander vorbei reden. Denn hören bedeutet nicht im gleichen Atemzug verstehen.
Wie wichtig Kommunikationsstile gerade im Bereich „Integration“ ist, verdeutliche Frau Dr. Chainani-Barta in ihrem Vortrag im Rahmen der städtischen Frauenarbeit. Dargestellt in Form eines Baumes, wurde den zahlreichen Zuhörerinnen schnell klar, wie wir durch unsere kulturellen und ethnischen Wurzeln stark in der Kommunikation beeinflusst werden. Was in unseren Lebensstile als „normal“ eingestuft wird, kann bei Migranten erstmal auf Unverständnis stoßen und umgekehrt. So kommen viele Einwanderer aus Ländern, deren Struktur auf Kollektivismus aufgebaut ist und treffen hier auf ein Individuationsprinzip. Geraten wir in Not, greifen wir automatisch zum Telefon und starten einen Notruf, während man in anderen Ländern auf die Hilfe der direkten Nachbarn anwiesen ist.
Frau Dr. Chainani-Barta, selbst gebürtige Inderin, untermauerte ihr Referat mit einer Filmeinspielung sowie eigenen Erfahrungen. Fazit des Abends war, dass sich das Wort Integration leicht aussprechen lässt, aber ohne Geduld, Respekt und Verständnis beidseitig füreinander wird es immer nur ein Wort bleiben.
